





Schreibe Zitate zunächst wörtlich, dann sofort in deine Sprache um. Ergänze, warum dich die Passage getroffen hat und wo sie anwendbar wäre. Dieser Zwischenschritt verhindert gedankenloses Sammeln und macht spätere Wiederverwendung leicht. Teste die „Erklär’s mir wie einem Kind“-Probe, um echtes Verständnis zu prüfen.
Verdichte mehrstufig: Markieren, Kurzsummary, ausführliches Skelett. Beim ersten Durchgang nur hervorheben, beim zweiten in drei Sätzen zusammenfassen, beim dritten eine Gliederung mit Konsequenzen formulieren. Nutze einheitliche Marker wie Doppellinien, farbige Sterne oder Hashtags. So wächst Substanz, während du arbeitest, statt später zu verzweifeln.
Halte pro Zettel nur eine Idee fest und verknüpfe sie gezielt mit verwandten Gedanken. Schreibe drei Sätze: Aussage, Begründung, Anschlussmöglichkeit. So baust du Resonanzräume, in denen neue Einfälle landen. Ein kurzer Nachtrag am nächsten Morgen klärt erstaunlich oft, was abends noch verschwommen wirkte.